
Eine Kultur-Region stellt sich vor
Öffentlichkeits- und Pressearbeit sind zum Standard in der Kulturarbeit geworden. Ohne Öffentlichkeitsarbeit auf Social Media und ohne Zeitungsbereichte kommen einfach deutlich weniger Besucher:innen.
Trotzdem scheuen sich viele davor. Eine gewisse Unsicherheit worüber man berichten soll und eine ehrliche Bescheidenheit, nicht über die eigene Arbeit lobhudeln zu wollen, sind oft der Hintergrund.
Im Zuge unseres Fortbildungsinitiative im Rahmen des LEADER Projektes, widmen wir uns genau diesem Thema.
Und wir haben eine Expertin dazu eingeladen, die sich genau mit diesem Thema hauptberuflich beschäftigt. Paula erklärt warum Journalist: innen gerne Informationen von uns erhalten. Sie zeigt Wege auf, wie man sie neugierig macht, und erklärt uns, wie man einen Kulturpost gut aufbereitet, damit er auch angeklickt und geteilt wird.
Paula Marschalek ist Kunsthistorikerin, Kulturmanagerin und Gründerin der Kommunikationsagentur Marschalek Art Management. Sie hat in renommierten Kulturinstitutionen wie dem Dorotheum, dem Kunsthistorischen Museum und MAK gearbeitet, sammelte Erfahrungen am Kunstmarkt bei einer jungen Galerie und absolvierte von September 2019 bis März 2020 ein Kulturmanagement-Stipendium im MAK Center in Los Angeles, USA. Sie schreibt, tritt als Speakerin auf und kuratiert gelegentlich Ausstellungsprojekte mit dem Fokus auf feministischer Produktion und Herangehensweise. Paula entwickelt neben klassischer Kunst-/Kultur-PR und Social Media Kommunikation, individuell zugeschnittene Kommunikationsstrategien und Beratungen für Kunst- und Kulturschaffende. Besonders liegt ihr das Thema Transparenz in der oft sehr elitären Kunstbubble am Herzen und damit einhergehend bietet sie Unterstützung für emerging artists/creatives mit Art Management (Organisations- und Kommunikationstools). Durch Talks, Texte, Führungen und experimentelle Formate versucht sie, den Kunstbetrieb niederschwelliger zugänglich zu machen und auch branchenübergreifend Interessierte aufzufangen.